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Elektrosmog: Wie gefährlich sind Smartwatches?

Fitbit SmartwatchesNicht umsonst ist das Thema Elektrosmog in den letzten Jahren immer stärker diskutiert worden. Dazu gibt es zahlreiche Studien. Diese haben zum Teil auch belegt, dass die Strahlung tatsächlich die menschliche DNA, sowie auch die Zellkerne und die geistige Leistungsfähigkeit beeinflussen kann. Das trifft besonders auf Kinder und Jugendliche zu. Auch eine Smartwatch hat Strahlung, genau wie ein Smartphone. Die Smartwatch ist nämlich auch mit Bluetooth und Internet ausgestattet. Besonders häufig wird das Krebsrisiko durch Elektrosmog diskutiert. Auch die Smartwatch darf zu den Mobilfunkgeräten gezählt werden. Sind solche elektromagnetischen Felder wirklich gefährlich? Wegen der elektromagnetischen Strahlung machen sich viele Menschen Sorgen um Krebs. Der Elektrosmog ist immer wieder das Zentrum der Kritik.

Frequenzen von der Smartwatch bis zur Hochspannungsleitung

Elektrosmog: Wie gefährlich sind Smartwatches?Elektrosmog ist ein recht relativ umfangreicher Begriff. Es handelt sich dabei um keinen Fachbegriff. Grundsätzlich versteht man dabei die Strahlung mit bestimmten Frequenzen, beziehungsweise Wellenlängen und die elektromagnetischen Felder. Die elektromagnetische Strahlung ist im Vergleich zur Röntgenstrahlung oder radioaktiven Strahlung nicht so energiereich. Dasselbe gilt auch für Wärme, Licht oder UV-Strahlung im Vergleich. Auch im Alltag ist der Mensch sowohl künstlicher, als auch natürlicher magnetischer Strahlung ausgesetzt und davon umgeben. In der Wissenschaft wird zwischen Niederfrequenzen und hochfrequenten Feldern unterschieden. Damit ist die Geschwindigkeit gemeint, mit der sich diese Felder verändern.

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Zu den hochfrequenten elektromagnetischen Strahlungsarten gehören zum Beispiel:

  • Radiowellen
  • Mobilfunk
  • Mikrowellen
  • Radar

Zu den Niederfrequenzen elektromagnetischen Strahlen gehören:

  • sämtliche gängigen elektrischen Geräte
  • Stromleitungen mit Wechselstrom

Auch so genannte statische Felder zählen dazu, diese liegen am unteren Ende der Frequenzbereiche. Die Frequenz von statischen Feldern ist immer dieselbe. Beispiele dafür sind das elektrische Schönwetterfeld oder das Erdmagnetfeld. Solche statischen Felder entstehen zum Beispiel auch bei der Übertragung von Hochspannungsgleichstrom.

Wie schütze ich mich vor Elektrosmog von meiner Smartwatch?

Grundsätzlich sollte von solchen Geräten Abstand gehalten werden, wenn es um Tablets, Smartphones und leider auch Smartwatches geht. Wer mit der Smartwatch telefoniert, sollte am besten ein so genanntes Headset dafür nutzen – das bedeutet ein extra Mikrofon und Kopfhörer dazu. In Bezug auf die Datenübertragung im Internet wurden in den letzten Jahren neue Standards für eine bessere Verbindung eingeführt.

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TIPP! Der SAR Wert: Wer sich näher informieren möchte, sollte sich in Bezug auf den so genannten SAR Wert erkundigen, wenn es um den Kauf einer Smartwatch und den Elektrosmog geht. Es handelt sich dabei um die spezifische Absorptionsrate. Dieser Wert definiert die Energieaufnahme im menschlichen Körper.

Niemand ist besonders gefährdet

Was die Sensibilität auf den Elektrosmog von einer Smartwatch betrifft, so gibt es laut Wissenschaft keinen Anlass zur großen Sorge, denn es gibt keine besonders gefährdeten Menschen. Bisher gab es dazu keinerlei Hinweise. Nach bisherigen Erkenntnissen stimmt es also nicht, dass die elektromagnetische Strahlung von einer Smartwatch Krebs verursachen kann. Trotzdem bleibt immer ein Restrisiko. Die Strahlung ist im Vergleich nicht besonders stark. Deshalb gehört diese Art Strahlung zum niedrigen und harmlosen Spektrum. Das gilt übrigens generell für das WLAN. Von der Smartwatch Strahlung werden also weder Tumore verursacht, noch kann diese Strahlung impotent machen.

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Gut zu wissen! Wenn zum Beispiel mit der Smartwatch ein Anruf getätigt wird, bzw. anderweitige online Apps genutzt werden, werden von der Smartwatch Funkwellen mit der Anfrage an die Basis gesendet. Die Daten werden über eine elektromagnetische Welle weitergeleitet. Nach der Übermittlung werden wiederum vom Empfänger Funkwellen ausgesendet, die wieder zurück zur Smartwatch kommen. Dort werden sie dargestellt und interpretiert. Das ist quasi das visuelle Feedback auf der Smartwatch oder auch ein akustisches Signal. Der Mensch ist heute quasi rund um die Uhr von Funkwellen umgeben. Diese entstehen nicht nur durch die Smartwatch, sondern auch von zahlreichen Geräten, wie zum Beispiel dem Smartphone oder dem Tablet.

Keine aussagekräftigen Langzeitstudien

Bis jetzt gibt es noch keinerlei aussagekräftige Langzeitstudien, wenn es um das Thema Elektrosmog von einer Smartwatch geht. Deshalb kann darüber keine zuverlässige Aussage getroffen werden. Niemand weiß, ob der Elektrosmog von einer Smartwatch auf lange Zeit schädlich für die Gesundheit sein kann oder nicht. In jedem Fall ist der Präsenz dieser Geräte gestiegen.

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Vor- und Nachteile einer Smartwatch

  • navigiert zuverlässig
  • bequeme Steuerung von SmartHome oder Smartphone
  • exakte Messung der gesundheitlichen Daten
  • Nachrichten können eingehen
  • Informationen können aufgerufen werden
  • zusätzliche Strahlungsbelastung für den menschlichen Körper

Zu den Nachteilen zählt die zusätzliche Strahlungsbelastung für den menschlichen Körper, wenn die Smartwatch oft und häufig getragen wird. Eine Smartwatch strahlt, empfängt und sendet nämlich auf Dauer Daten. Das Gerät ist im Idealfall ununterbrochen mit dem Internet in Verbindung. Die meisten Smartwatches verfügen über genau dieselbe Technologie, wie ein Smartphone aus der heutigen Zeit: Bluetooth und WLAN. Zusätzlich ist eine Smartwatch auch noch mit unterschiedlichen Sensoren ausgestattet. Diese Sensoren überwachen zum Beispiel den Puls und die Temperatur des Körpers.

Bildnachweise: Adobe Stock / mattcabb, Amazon/ Fitbit

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