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Reinigung und Pflege einer Smartwatch

Ticwatch SmartwatchesEine Smartwatch als alltäglicher Begleiter muss einiges aushalten und mitmachen können. Die Verwendung in der Freizeit, beim Sport und zu jeder Tageszeit (oft sogar nachts) führt schnell zu Verschmutzungen, sowie dem ständigen Kontakt mit Schweiß und Talg der Haut. Bietet die Smartwatch einen Touchscreen, wird auch dieser häufig berührt und damit schnell von Fingerabdrücken übersät. Um die Funktionsweise und Nutzung des recht empfindlichen Gerätes nicht zu beeinträchtigen, ist es daher wichtig, dieses regelmäßig zu reinigen. Wer darüber hinaus möglichst lange etwas von seiner Uhr haben möchte, sollte sie gut pflegen. Wie das geht, zeigen wir Ihnen nachfolgend genauer.

Welchen Belastungen ist eine Smartwatch ausgesetzt?

Reinigung und Pflege einer SmartwatchDie intelligente Smartwatch ermöglicht durch das Verbinden mit dem Smartphone und Tablet oder PC eine Menge Nutzungsmöglichkeiten: Verschiedenste App liefern wichtige Funktionen rund um Business, Kontakte, soziale Medien und den Sport, sowie die eigene Gesundheit – und machen die Smartwatch daher zu einem perfekten Allrounder für den Alltag. Genau aus diesem Grund werden Smartwatches auch so gut wie rund um die Uhr getragen und kaum abgelegt. Das heißt, sie stoßen im Alltag bei der Verwendung häufiger an Gegenstände in unmittelbarer Umgebung an, sind auch verschiedenen Witterungen ausgesetzt und kommen unter Umständen mit Schmutz unterschiedlicher Art in Kontakt. Das kann von Schweiß bis hin zu klebrigen Essensresten so ziemlich alles sein – denn die Uhr befindet sich an unserem Handgelenk, also dort, wo sie mit nahezu allem in Berührung kommt, was wir anfassen. Diese Faktoren sind also Belastungen für die Smartwatch, beziehungsweise Gründe für das regelmäßige Reinigen und Pflegen:

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  • Bakterien
  • Kratzer und Gebrauchsspuren durch das tägliche Tragen
  • Verschmutzungen durch Schweiß oder Staub und Krümel
  • unter Umständen Kosmetika wie Handcreme
  • Chemikalien, beispielsweise bei der Haushaltsreinigung

Selbstverständlich handelt es sich bei den Wearables um Gebrauchsgegenstände, die mit der Zeit an Gebrauchsspuren durch die Nutzung nicht vorbeikommen. Dennoch können Sie mit dem ein oder anderen Trick, der richtigen Reinigung und entsprechenden Pflege aber dafür vorsorgen, dass Ihre Smartwatch so lange wie möglich neu wirkt.

Vorbeugende Maßnahmen zum Schutz der cleveren Uhr

Sie haben eine Menge Geld in Ihre Smartwatch investiert und möchten, dass Ihnen diese so lange wie möglich erhalten bleibt? Dann können Sie mit ein paar vorbeugenden Maßnahmen dafür sorgen, dass Kratzer und Co. so lange wie möglich fern bleiben. Das erhält auch den Wert Ihrer Smartwatch besser, falls Sie diese später einmal weiter verkaufen wollen. Zum Einen können Sie die Schutzfolie so lange wie möglich auf dem Display der Smartwatch belassen, wenn diese bei der Nutzung nicht stört. Sie hält feinste Kratzer ab und bewahrt das Display vor dem Mattieren. Ist es jedoch nicht möglich, die Displayschutzfolie anzubehalten, können Sie flüssigen Displayschutz zum Einarbeiten in das Display verwenden. Dieser wird einpoliert und stellt eine schützende Schicht dar, die zumindest einige Kratzer und feine Gebrauchsspuren abhält. Leider trägt sich diese schützende Schicht mit der Zeit ab, sodass der Schutz regelmäßig erneuert werden muss. Wir empfehlen, die Prozedur alle drei Monate zu wiederholen.

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Achtung: Flüssiger Displayschutz ist nicht unbedingt für alle Smartwatches geeignet. Handelt es sich hierbei um Displays mit reinem Uhren-Ziffernblatt und Mineral- oder Saphirglas, sollten Sie unbedingt die Anweisungen des Herstellers zum Thema nachlesen. Touchscreen-Smartwatches, die eher einem Smartphone ähneln, profitieren jedoch in den meisten Fällen von einer schützenden Schicht dieser Art.

Eine weitere vorbeugende Maßnahme ist, die clevere Uhr möglichst vor dem Kontakt mit Chemikalien und Kosmetika zu schützen. Das bedeutet: Legen Sie die Uhr nach dem Eincremen erst an, wenn alle Reste der Kosmetik eingezogen oder entfernt sind und achten Sie darauf, dass starke Chemikalien beim Putzen und Co. nicht in die Nähe der Uhr gelangen. Bestenfalls wird diese bei Aktivitäten mit Chemikalien erst gar nicht getragen. Auch vor starker Sonneneinstrahlung und Hitze, sowie Feuchtigkeit sollten Sie Ihre Smartwatch schützen.

Die richtige Reinigung einer Smartwatch

Damit Sie die Reinigung Ihrer Smartwatch so fachmännisch wie möglich vornehmen können, sollten Sie sich ein wenig passendes Zubehör als Ausstattung zur Reinigung zurechtlegen. Dazu gehören unter anderem:

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Alles Nötige zur Reinigung
  • Wattestäbchen
  • Mikrofasertücher
  • eine weiche Zahnbürste
  • Reinigungsalkohol
  • sanfte Seife
  • Wasser
  • eine weiche Unterlage zur Reinigung

Damit die Smartwatch gut gereinigt werden kann, ist es notwendig, sie auseinanderzubauen. Das Armband lässt sich in der Regel leicht von der Uhr lösen, sodass das gesamte Gehäuse freiliegt und alle Stellen gut erreichbar sind. Das Gehäuse selbst sollten Sie dabei aber nicht öffnen.

  1. Weichen Sie ein Mikrofasertuch mit einem Gemisch aus sanfter Seife und Wasser ein und wringen Sie es so lange aus, bis es fast wieder trocken ist.
  2. Nun reinigen Sie damit das Gehäuse und den Bildschirm der Smartwatch, um Verschmutzungen und vor allem Fingerabdrücke zu eliminieren. Für die schnelle Reinigung zwischendurch eignet sich auch ein Brillenputztuch recht gut.
  3. Ganz trocken sollten Sie das Mikrofasertuch übrigens nicht verwenden, da es groben Schmutz lediglich hin- und herreibt und damit für Kratzer auf dem Display sorgen kann.
  4. Krone und Gehäuseritzen der Uhr lassen sich sanft mit einer weichen Zahnbürste bearbeiten, um Staub und Krümel zu entfernen. Ein in Reinigungsalkohol getauchtes Wattestäbchen reinigt dann auch schwer zu erreichende Stellen wie beispielsweise um die Krone oder Tasten herum gut.
  5. Silikonarmbänder können mit dem feuchten Mikrofasertuch entsprechend gereinigt werden. Auch Lederarmbänder profitieren von einer sanften Reinigung dieser Art. Handelt es sich jedoch um ein Metallarmband, können Sie dieses mit lauwarmem Wasser (sofern abgebaut) und Wattestäbchen reinigen. Wer es etwas genauer mag, verwendet für die Reinigung von Metallarmbändern ein Ultraschallbad, das jeden Krümel schonend entfernen kann.

Die richtige Pflege Ihrer Smartwatch

Für eine länger wie neu wirkende Smartwatch ist die richtige Pflege das A und O. Reinigen Sie einmal täglich das Gehäuse und den Bildschirm mit einem feuchten Brillenputztuch, um grobe Verschmutzungen sofort loszuwerden und zu verhindern, dass durch diese Kratzer entstehen. Pusten Sie hin und wieder in die Gehäuseritzen der Uhr, um auch hier Staub und Krümel schnellstmöglich loszuwerden. Wurde die Uhr durch Witterungen Feuchtigkeit ausgesetzt, lassen Sie diese möglichst auseinandergebaut zuhause trocknen, bevor Sie sie weiter anwenden. Lederarmbänder der Uhr können Sie mit speziellen Lederpflegemitteln einreiben, um die Elastizität des Bandes zu wahren und feine Risse auszuschließen, die durch das Austrocknen entstehen. Handelt es sich um ein Silikonarmband, gibt es hierfür ebenfalls entsprechende Pflegemittel zu kaufen.

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Hinweis: Für beide Armbandarten und auch die empfindliche Technik der Uhr ist es wichtig, dass Sie diese keiner enormen Hitze und UV-Strahlung über lange Zeit hinweg aussetzen.

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